Rückblick Strassenfest 9. bis 11. Juli 2022
Strassenfest Affalterbach - so schnell ist´s wieder rum

Vorletztes Wochenende fand es nach zweijähriger Zwangspause endlich wieder statt. Es hätte das
50. werden sollen, aus bekanntem Grund war es dann "nur" das 48. Affalterbacher Straßenfest.
Bei uns vom Musikverein könnte man es unter den Titel "Ein Fest für alle Sinne" stellen, wir hatten 
einiges zu bieten. 

Sehen

So heimelig war unser Stand noch nie. Die kompakte Anordnung unserer Zelte zum Teil auf der 
Seestrasse, und das näher-Heranrücken zur Festmitte zahlten sich aus, sommerliche Deko auf den 
Biertischen und ausladende an den Zelten befestigte Besen mit bunten Bändern waren ein Hingucker
und Blickfang. 

Fühlen

Wir hatten wieder, um etwas Urlaubsgefühle aufkommen zu lassen, rund drei Tonnen Sand
an einem Eck unseres Platzes verteilt. Dieser wurde von kleinen und großen Kindern benutzt,
um nach Herzenslust zu sandeln und mal wieder die Füße im Sand zu vergraben.

Schmecken und Riechen

Herzhafte Leckereien wurden wieder angeboten. Dieses Jahr haben wir uns an ein Novum herangewagt.
Einen Tag ein komplett anderes Programm zu fahren, als am restlichen Strassenfest. Samstags wurde unserr
Stand damit zum Musikerbesen und Wurstsalat, Ripple mit Sauerkraut und grobe Bratwurst mit Sauerkraut
im Laugenweckle wurden nebst Schupfnudeln (süß oder herzhaft) angeboten. Das Essensangebot war für viele
vielleicht überraschend, wurde aber für das erste Mal erfreulich gut angenommen, wie die Zahlen verraten.
Unsere Spezialität aus den vergangenen Jahren, der Balkanteller durfte am Sonn- und Montag nicht fehlen
und kam wieder sehr gut an.
Somit lagen der Duft von Sauerkraut und herzhafter Bratwurst bzw. von Cevapcici, Ajvar und Krautsalat in
der Luft. Unser Schnaps und Likörangebot an der Theke im Getränkestand wurde gut angenommen, die
Affalterbacher Spiriuosen waren ein echter Gaumenkitzel..

Hören

Die Hauptsache zum Schluß: Die Musik. Nachdem am Samstag zum gelungenen Fassanstich die Aktivenkapelle
die Eröffnung spielte, nahm am Abend das Ensemble "6er Blech" auf unserer Bühne Platz. Die sechs gestandenen
Blechbläser und ihr schlanker Schlagzeuger unterhielten unsere Gäste im gut gefüllten Festzelt mit hervorragender
Blasmusik. Sie spielten  Böhmische Träume, luden Franz auf die Vogelwiese ein und bekundeten dem Land Tirol
die Treue. Ein Gassenhauer folgte dem nächsten. Aber auch moderne Blasmusik wie z.B. von der erfolgreichen
Ska--Blaskapelle La Brass Banda wurden dargeboten oder gefühlvolle Walzer intoniert. Spästestens als der
Regenschauer gegen halb elf das Publikum noch näher zusammenrücken ließ, entstand die initime Atmosphäre,
die sich die Kapelle gewünscht hatte.
Sonntags eröffnete der Musikverein Erdmannhausen das Fest mit seinem Frühschoppen, nachmittags spielten die
Musiker aus Schwaikheim auf. Den Abend ließ die Kapelle des Musikvereins Asperg ausklingen.
Montags spielte der Muskikverein Poppenweiler und beschloss stimmungsgeladen das zwar für die Jahreszeit
 kühle aber doch gelungene Fest.

Fazit

Zum Abschluß darf es nicht fehlen, denjenigen zu danken, die die Seestraße zum Festplatz gemacht haben.
Nach der leider schon oft erwähnten Zwangspause ist es nicht selbverständlich, Helfer:innen für so ein aufwändiges
Fest zu finden. Wie auch bei anderen Vereinen war bei uns zu  sehen, dass Abstriche gemacht werden müssen.
Daher möchten wir von der Vereinsführung uns von ganzem Herzen bei unseren rastlosen "Schaffern" während
des Strassenfestes und beim Auf- und Abbau unseres Standes bedanken. Viele haben nicht nur Zelte geschleppt,
Kabel gezogen, Küche  und Schank eingerichtet sondern dort auch noch in mehreren Schichten unsere Gäste
verköstigt. Ohne diesen Einsatz wäre eine Straßenfestteilnahme nicht möglich und muß an dieser Stelle ausnahmsweise
in solch ausgeprägter  Form erwähnt werden.
Doch auch ohne die Mitglieder unseres Fachbereichs "Wirtschaft und Finanzen" wäre der reibungslose Ablauf nicht
möglich gewesen. Die Organisation der Schicht- und Arbeitspläne sowie die Beschaffung des lukullischen Angebots
lag in ihren Händen und wurde von ihnen trotz widriger Umstände wie eines neuen Getränkelieferanten, einem neuen
Essensangebot und der Doppelbelastung durch das erst kürzlich stattgefundene Jubiläum tip-top durchgeführt.
Ein weiterer Dank geht an die verständnisvollen Anwohner rund um die Strassenfest-Zone. Trotz Lärm bis tief in
die Nacht gingen bei uns keinerlei Beschwerden ein.
Und ein großer Dank noch an alle Musiker:innen, die das Fest so stimmungsvoll und enthusiastisch umrahmt haben!
Nach einem erfolgreichen Fest freuen wir uns alle, trotz müder Knochen, schon jetzt auf das Strassenfest 2023 und
hoffen, dass es nicht noch einmal eine so lange Sraßenfest-Abstinenz geben wird, wie wir sie jetzt hinter uns haben.

Mona Wiesinger
Öffentlichkeitsarbeit








 

     

    



 
      



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