Rückblick  Jubiläums-Kirbe-Wochenende 17./18. Oktober 2015

Letztes Wochenende feierten wir gemeinsam mit vielen Besuchern die 20. MVA-Kirbe

Kuchen

Zwei Tage widmeten wir dem gemütlichen Fest, es blieb kein Magen leer, keine Stimme verstummt und kein Auge trocken. Selbstverständlich wurden vor allem die Ohren angeregt, als am Samstagabend gegen halb acht das lockere Unterhaltungsprogramm begann.

Der Jubiläumsabend stand unter dem Motto „Damals und Heute“, alle teilnehmenden Gruppen nahmen dieses bei ihren Darbietungen in humoriger und ansprechender Weise auf.

Den Auftakt machte die Aktivenkapelle mit ihrer neuen Dirigentin Susanne Winkler. Für ihren Part zu „damals“ wurde ein traditionelles Platzkonzert simuliert. 

Dirndl

Die Musikerinnen und Musiker traten in zünftigen Dirndl und Lederhosen auf und spielten den Bozner Bergsteigermarsch, sangen und intonierten „Grüß Gott ihr Freunde“ und gaben ein „Stelldichein in Oberkrain“ zum Besten. Mit diesem Start in den Abend wurde direkt die gewünscht gesellige Stimmung verbreitet.

Als nächstes stand die erste Darbietung des Percussionensembles auf dem Programm. 

In traditioneller Manier wurden zunächst mit Dreschflegeln auf Strohballen gedroschen um dann im Nebel der Zeit auf moderne Schlaginstrumente zu wechseln. Sie zeigten, in welch rhythmischer Weise damals gearbeitet und heute musiziert wird.


Als auflockerndes Zwischenspiel kam eine extra für diesen Abend ins Leben gerufene Combo zum Einsatz: MKD – Marco Kai Dieter - gaben als erstes das Birnbaumlied zum Besten.

KDM_002

Ob es nun ei Oi oder oi Ei oder oi Oi heißt, darüber wurde man sich zwar nicht wirklich einig. Doch darüber, wie die Kerle ankamen befand das Publikum einstimmig: sehr gut.

Die darauf folgende Jugendkapelle reiste für ihren Auftritt mehrere Millionen Jahre in die Vergangenheit mit dem „Dynorock“ zurück, sogar ein menschlich anmutendes Reptil zog zwischen den Zuschauern seine Kreise.

Juka

Danach wurde auf Blockflöten das altbekannte Kinderlied „Alle meine Entchen“ geflötet um dann nahtlos in den Ententanz zu watscheln.

Eine Premiere jagte die nächste: Das Ü-20-Ensemble stand als nächstes auf dem Programm. 

Ü20-Esemble

Das Saxofon- und Klarinettensextett mit Verstärkung am Akustikbass zeigte, was es in den letzten eineinhalb Jahren gemeinsam gelernt hatte. Die traditionelle „Eurovisionshymne“, die Schlager „Ich war noch niemals in New York“ und „Über den Wolken“ wurden sicher vorgetragen. Es war eine stattliche Leistung, sicherlich werden die Musikerinnen bald ihrer Bestimmung folgen und in die Aktivenkapelle aufgenommen werden.

Danach spielte die Aktivenkapelle erneut auf und trug moderne beschwingte und swingende Blasmusik vor. Ein Tenorhornist wurde bei „New York - New York“ zu Frank Sinatra, eine Trompeterin zu Agneta bei ABBAs „Thank you for the Music“ und die Aktivenkapelle verwandelte sich zu den „Les Humphries Singers“. Eine durchaus gefällige Runde.

Percussion_Tonleiter

Das Percussionensemble reiste mit dem Schiff und betrunkenen Seemännern zu neuen Ufern. Es wurde zwar kein neuer Kontinent, aber mal wieder ein neues Instrument entdeckt: Die TonLeiter. Eine die Kelter erschütternde Geräuschkulisse, die allerdings zu den spektakulärsten Darbietungen des Abends gehörte.


Doch auch ganz ohne Schlagwerk kann man Rhythmen erzeugen, das zeigten unsere Azubis in der Abteilung „Bodypercussion“. 

Body_Percussion

Vom Klatschspiel bis hin zum stampfenden Rockbeat, das alles ist allein mit der Hand am Arm und den Füßen auf dem Boden möglich.

Ein Intermezzo gaben dann nochmal MKD mit lokalpatriotischen Klängen des Liedes „Wir im Süden“ und dem Lumpenlied „Die Schleifer aus Paris“.

Zum großen Finale wurde der rote Faden des Abends noch weiter gesponnen und man blickte nicht zurück, nicht in den Tagesspiegel, sondern geradewegs in die Zukunft. 

Orion

Alle Musiker spielten, nachdem der Countdown auf null abgelaufen war, in weißen Ganzkörperanzügen die Titelmelodie zur ersten Science-Fiction-Serie „Raumpatrouille Orion“. Im Spielen des 50 Jahre alten Hits wurde so auf magische Weise gleichzeitig in die Zukunft und in die Vergangenheit geblickt.

Am Kirbesonntag wurde dann ganz traditionell Kirbe gefeiert.

Aktive_Sonntag

Zu guter Blasmusik wurde ein Kirbemenü kredenzt, das ausgezeichnet ankam. Zu den Stoßzeiten mussten sogar einige Besucher noch einen Verdauungsspaziergang machen, bevor sie überhaupt gegessen hatten: Es waren keine Plätze mehr frei und Zeit musste überbrückt werden. Doch trotz der schichtweisen Nahrungsaufnahme war auch am Sonntag die Stimmung ausgelassen und froh. Ganz sicher lag das zu einem großen Teil an der vorzüglichen Kürbissuppe, den zarten Hirsch- und Schweinebraten und dem süßen Apfelkompott als Abschluss. Und ja, die Aktivenkapelle trug bestimmt auch zur Bekömmlichkeit der Speisen bei.

Ein großer Dank geht an alle Mitwirkende, die das Wochenende zu solch einem Erfolg verholfen haben: Die Musiker, die Köche, die Dekowichtel, die Mundschänke, die Technikbeauftragten, das Orgateam … und natürlich auch und ganz besonders die zahlreichen Gäste, die sich von der guten Stimmung haben anstecken lassen. Bis zum nächsten Jahr!



       


    
         

     


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